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Lebenslauf, bisheriger

Als wir uns im Frühjahr 2011 zum ersten Mal zusammengesetzt haben, das Forum Berlin der Friedrich Ebert Stiftung und die Agentur stahlmedien, gab es weder den Namen sagwas noch den Claim: Eine neue Streitkultur.

Am Anfang stand nur das klare Ziel: innovative Formen politischer Kommunikation im sozialen Netz zu etablieren.

Die Idee, ein digitales Debattenportal aufzubauen, das Debatten führt und das Debattieren lehrt, war dann schnell geboren. Genauso wie die Überzeugung, die Verständlichkeit politischer Prozesse und politischer Rhetorik durch sagwas verbessern zu wollen. Eine Art Kommunikationscoach zu sein, zwischen digitaler Community und der analogen Welt der Politik.

Dass diese Ideen aussehen könnten wie das Copy & Paste der Handlungsempfehlungen aus der Studie „Sprichst Du Politik“ von Professor Bettina Fackelmann und ihrem Team, konnten wir nicht wissen. Die Studie war noch nicht öffentlich. Die Studie ist so gut, pointiert und meinungsstark, dass wir Bettina Fackelmann gleich als sagwas-Bloggerin verpflichtet haben.

Also aufgepasst, ihr Meinungsmacherinnen und -macher da draußen: sagwas ist auf der Suche nach euch … !

 

Philosophie, in etwa

Die Debatte stammt vom französischen Wort débattre ab, was übersetzt „(nieder)schlagen“ bedeutet. Genau das wollen wir nicht. Wir halten es da eher mit dem Begründer der klassischen Rhetorik, Aristoteles, der das Wesen der Redekunst einst bezeichnet hat als das Vermögen, den anderen eben nicht partout überzeugen zu wollen, sondern „zu untersuchen, was an den Dingen Glaubwürdiges vorhanden ist.“

Diese schon in der Antike angewandte Form der Streitkultur wollen wir wiederbeleben und netzkompatibel erneuern. Es geht um Rede und Gegenrede, um Pro und Contra, starke Meinung und Kontroverse, die Schulung rhetorischer Fähigkeiten – immer aber nach klaren und fairen Regeln. Ein Streit endet nicht mit dem Sieg der einen Partei über die andere, sondern mit einer Einigung. Und sei es, dass es man sich einigt, sich nicht geeinigt zu haben.

Unser Ziel ist es, Debatten anzuregen, zu führen, Debatten (im Netz) zu suchen und die Streitkultur der Debatteure zu fördern. Wir wollen Echtzeitdialoge zwischen Politik und digitaler Gemeinde und suchen nach Menschen, die mit uns drei Dinge teilen:

gegenseitigen Respekt,

die Liebe zum Argument,

und das Interesse an Austausch.

 

Ziele, vorläufige

In unseren Debatten geht es um die Themen, die uns alle bewegen. Es geht um soziale Gerechtigkeit, Identität und gesellschaftliche Integration.

Wir wollen und können nicht tagesaktuell arbeiten, weder Nachrichten-Agentur noch 1:0-Berichterstatter sein. Dennoch sind wir immer auf der Suche nach Themen und Debatten, wollen wissen, was los ist, im Netz und in der Welt, was Menschen trennt und verbindet. Welche Fragen hinter einer Schlagzeile warten. Was das Persönliche am Politischen ist. Was das Allgemeine am Besonderen ist.

Warum sagen wir immer noch ihr und nicht wir?

Ist Mehmed deutscher als Mike?

Warum fährt mein Nachbar Porsche?

Wofür lohnt es sich zu kämpfen?

Gibt es ein Leben ohne Facebook?

Sind soziale Netze sozial?

 

Diese und viele andere Fragen wollen wir stellen und debattieren.
Dabei ist eines ganz klar:
sagwas
 ist immer nur so gut wie seine Debatteure.
Im Idealfall sind wir kreativ und widerständig.

 

Wir, Welt, mischen uns ein!



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