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Fremd gleich Feind?

Von Sagwas-Redaktion / 30. November 2015
Lukas Barth/ dpa

Anderswo setzen Leute ihr Leben für mehr Demokratie auf’s Spiel. Hierzulande distanziert man sich von ihr. Gemäßigte Politik wird damit zunehmend in Frage gestellt. Welche Antwort haben wir darauf?

Politikerbashing gehört in manchen Kreisen mittlerweile zum guten Ton. Anhänger der Pegida-Bewegung verbinden ihren Unmut über „die da oben“ allerdings mit einer gefährlichen Systemkritik. Diese spart auch die zur „Lügenpresse“ degradierte, freie Berichterstattung längst nicht mehr aus.

Dass die „besorgten Bürger“ damit an den Grundpfeilern der Demokratie sägen – es scheint ihnen egal. Sie sehen sich im Recht und fühlen sich vereint in ihrer Elitenschelte. Keine einfachen Zeiten also, um Journalist zu sein oder Politik zu machen.

Doch lohnt es sich, sich weiterhin über Pegida, AfD und Co. zu ärgern? Verdient jeder Anflug von Demokratieverdrossenheit besondere Aufmerksamkeit? Das stärke das Phänomen womöglich noch, fürchten einige, und führe so zu noch mehr Demokratiedistanz.

Welche Reaktion dem Thema gerecht wird, welche kleinen und großen Maßnahmen erfolgsversprechend sind und ob Politik neu gedacht werden muss – auf diese und weitere Fragen hat eine Gesprächsrunde auf Einladung der Friedrich-Ebert-Stiftung einige Antworten gefunden. Unterstützt wurden die Diskutanten von Anregungen aus dem Publikum – von euch.

WER

Moderiert von Ralf Melzer äußern sich die Bundestagsabgeordnete Svenja Stadtler sowie der Sozialpsychologe Andreas Zick und die Vorurteilsforscherin Beater Küpper in einer Live-Debatte zur weitverbreiteten Systemverdrossenheit und welche Konsequenzen diese für ihre politische Arbeit hat.

WANN

Die Debatte konnte am 30.11.2015 von 19 bis 20:30 Uhr hier mitverfolgt werden. Jetzt steht die Aufzeichnung der Live-Übertragung zum Nachschauen hier zur Verfügung.

Ein Besuch unserer Seite lohnt sich auf jeden Fall – egal, wann.

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