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Die Krise trifft jeden

Von Steffen Haake / 11. Oktober 2015
Steffen Haake

Fühlen sich von der griechischen Staatskrise eher Menschen mit wenig Einkommen, oder solche mit einem großen Vermögen betroffen? Am Tag 6 als #Europablogger in Athen hat sich Steffen Haake im Yachthafen von Athen genauso wie im Taxi umgehört.

Fühlen sich von der griechischen Staatskrise eher Menschen mit wenig Einkommen, oder solche mit einem großen Vermögen betroffen? Am Tag 6 als #Europablogger in Athen hat sich Steffen Haake im Yachthafen von Athen genauso wie im Taxi umgehört.

Früher waren die Yachten privat, heute gechartert

Ein philippinischer Bootsmann erzählt von den Veränderungen nach der Krise ab 2008: „Früher waren die ganzen Yachten hier privat, heute sind die alle nur noch gechartert“, fasst er den Wandel zusammen. Was nach viel Geld aussehe, sei in Wahrheit nur auf Pump finanziert. Seinem Eindruck nach seien also nicht nur Menschen mit geringem Einkommen von der Krise in Griechenland betroffen, auch die Reichen habe es getroffen.

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Taxifahren als Bestandsaufnahme

Wie macht man sich ein Bild von einer Stadt? Natürlich ist es gut, mit Experten zu sprechen. #Europablogger Steffen Haake hat das in seiner Woche in Athen gemacht, Termine bei Wissenschaftlern und Aktivisten standen auf dem Programm. Doch häufig bekommt man den authentischen Eindruck im Gespräch mit Taxifahrern. Sie stehen mitten im Leben, sie können erzählen worum sich das Leben der Menschen dreht.

„Früher habe ich in einer Fabrik gearbeitet, doch die hat genau wie alle anderen Fabriken geschlossen“, erzählt ein Fahrer. Er glaube nicht daran, dass die neue Regierung Veränderungen durchführen könne. Was der letzte Taxifahrer noch erzählt hat, seht ihr im Video. Viel Spaß beim Zuschauen!

 

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