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Gesundheit ist auch eine Frage des Wettbewerbs

Von Christa Roth / 6. November 2015
Credits: Thomas van de Vosse/ flickr: "Medicine"; Lizenz CC BY-NC-ND 2.0

Wettbewerb wird im Gesundheitswesen oft verbunden mit Personalabbau in der Pflege, Fehlanreizen und einer blinden Ökonomisierung. Aber was ist mit den guten Seiten? Immerhin bringt Wettbewerb auch Vorteile mit sich.

Gesundheit und Wettbewerb? Das geht nicht zusammen, denken viele. Doch die Realität sieht anders aus. Wettbewerb ist auch in der Gesundheitsbranche längst Mittel zum Zweck: Er soll die Effizienz erhöhen und zu einer verbesserten Ressourcenallokation führen.

Inwieweit dieser Idealzustand in der Realität angekommen ist, ist unklar. Allein in der EU unterscheiden sich die Gesundheitssysteme zum Teil erheblich und provozieren deshalb die naheliegende Frage nach der bekömmstlichsten Wettbewerbs-Dosis.

Wer hat das effizientere, wer das solidarischer Gesundheitswesen geschaffen: die Niederlande, Deutschland oder die Schweiz? Die Universität der Bundeswehr hat einen Vergleich unternommen und ist zu deutlichen Ergebnissen gekommen. Welche das sind, ist Gegenstand der nächsten FES-Veranstaltung, die anlässlich der Vorstellung einer neuen Studie zum Thema stattfindet.

WER?

12:00 Uhr Begrüßung durch Severin Schmidt, Friedrich-Ebert-Stiftung

danach: Vorstellung der Studie durch die Universität der Bundeswehr München

anschließend: Kurzkommentierung durch

-Dr. Thomas Spies, Mitglied des Landtages von Hessen und Vorsitzender der AG Sozialdemokrat_innen im Gesundheitswesen

-Sylvia Bühler, Mitglied des ver.di Bundesvorstandes Dr. Doris Pfeiffer, Vorstandsvorsitzende des GKV-Spitzenverbandes

ab 13:15 Uhr Moderierte Diskussion mit den Referenten und Kommentatoren sowie mit Birgit Fischer, Hauptgeschäftsführerin des Verbandes Forschender Arzneimittelhersteller

WANN?

Der Livestream zur Veranstaltung findet am 9.11.2015 zwischen | 12 und 14:30 Uhr | statt. Anschließend steht eine Videoaufzeichnung zum Nachschauen zur Verfügung.

Ein Besuch unserer Seite lohnt sich also – egal, wann.

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