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Zeit flexibel, Raum egal? Die schöne, neue Arbeitswelt

Von Gregor Landwehr / 24. November 2015
Eine positive Entgrenzung der Arbeit kann dazu führen, dass man weniger verschleißt und gesünder ist. Also warum nicht gleich den Arbeitsplatz in die Sauna verlegen? „Mit der Digitalisierung wird Arbeit intensiver. Sie findet dann statt, wenn ich besonders leistungsfähig bin“, so Prof. Kerstin Jürgens von der Universität Kassel. Foto: Julia Kneuse.
Julia Kneuse

Ein Blick in die schöne, neue Arbeitswelt.

Eine positive Entgrenzung der Arbeit kann dazu führen, dass man weniger verschleißt und gesünder ist. Also warum nicht gleich den Arbeitsplatz in die Sauna verlegen? „Mit der Digitalisierung wird Arbeit intensiver. Sie findet dann statt, wenn ich besonders leistungsfähig bin“, so Prof. Kerstin Jürgens von der Universität Kassel. Foto: Julia Kneuse.

Eine positive Entgrenzung der Arbeit kann dazu führen, dass man weniger verschleißt und gesünder ist. Also warum nicht gleich den Arbeitsplatz in die Sauna verlegen? „Mit der Digitalisierung wird Arbeit intensiver. Sie findet dann statt, wenn ich besonders leistungsfähig bin“, so Prof. Kerstin Jürgens von der Universität Kassel.

Das Büro aufschlagen, wo auch immer man grade ist. Wer nur virtuell arbeitet, muss auf zwischenmenschliche Interaktion verzichten und arbeitet häufig mehr. Das kann zur Isolation führen. Und die kann sogar auf ein Karriere-Abstellgleis führen. Dann hilft man Ende nur noch der spirituelle Beistand. Foto: Julia Kneuse.

Das Büro aufschlagen, wo auch immer man grade ist. Wer nur virtuell arbeitet, muss auf zwischenmenschliche Interaktion verzichten und arbeitet häufig mehr. Das kann zur Isolation führen. Und die kann sogar auf ein Karriere-Abstellgleis führen. Dann hilft am Ende nur noch der spirituelle Beistand.

„Wir merken, dass auch die Kopfarbeit ihre Grenzen hat. Jeder Mensch hat Leistungsgrenzen. Damit müssen wir als Gesellschaft umgehen: Der Mensch hat auch in der Kopfarbeit Leistungsgrenzen. Und wir brauchen Schlaf“, so Professorin Kerstin Jürgens. Also bis Nachts im Club weiter zu arbeiten ist nicht unbedingt der beste Weg. Es sei denn, man fängt erst Abends mit der Arbeit an. Foto: Julia Kneuse.

„Wir merken, dass auch die Kopfarbeit ihre Grenzen hat. Jeder Mensch hat Leistungsgrenzen. Damit müssen wir als Gesellschaft umgehen. Und wir brauchen Schlaf“, so Professorin Kerstin Jürgens. Also bis Nachts im Club weiter zu arbeiten, ist nicht unbedingt der beste Weg. Es sei denn, man fängt erst Abends mit der Arbeit an.

Fotos: Julia Kneuse.
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