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Es ist genug für alle da

Von Sagwas-Redaktion / 9. Dezember 2015
Credits: Matt Cornock/ flickr; Lizenz CC BY-SA 2.0

Sich immer wieder zu fragen, wie man über die Runden kommen soll, verhindert politische Teilhabe. Deshalb sind gleichwertige Lebensverhältnisse die Grundpfeiler einer jeden Demokratie.

Gleichheit, Freiheit und Solidarität. Diesen drei Prinzipien ist jede ernstzunehmende Demokratie verpflichtet. Und das bedeutet nichts anderes als prekäre Lebensverhältnisse und extremen Besitzindividualismus zu verhindern. Denn die Gesellschaft aktiv mitgestalten kann nur, wer nicht in Armut leben muss.

Armut? Aber doch nicht in Deutschland!

Auch das Zulassen relativer Armut riskiert unser friedliches Zusammenleben. Jedes demokratische System ist irgendwann zum Scheitern verurteilt, wenn es Exklusion nicht verhindert. Für Verteilungsgerechtigkeit und politische Teilhabe muss für ausnahmslos alle gesorgt sein.

Aber wie soll das gehen?

Was ist eigentlich unter gleichwertigen Lebensverhältnissen zu verstehen? Wie und mit welchen Instrumenten wollen wir sie erreichen? Findet eine ähnliche Debatte auch bei unseren europäischen Nachbarn statt? Hierzulande ist Schaffung gleichwertiger Lebensverhältnisse immerhin als Ziel im Grundgesetz verankert.

Antworten auf diese und weitere Fragen zu finden – das ist das Ziel der Sozialdemokratie.

WER

Miteinander ins Gespräch kommen deshalb

  • Iris Gleicke, MdB und Parlamentarische Staatssekretärin im BMWi sowie Beauftragte der Bundesregierung für die neuen Bundesländer
  • Dr. Carsten Sieling Bürgermeister und Präsident des Senats der Freien Hansestadt Bremen
  • Hans Eichel Bundesminister a.D.
  • Prof. Dr. Claudia Neu HS Niederrhein
  • Rudolf NiesslerDirektor, GD Regionalpolitik der Europäischen Kommission

Moderiert wird die Veranstaltung von Dr. Ludger Vielemeier, NDR.

WANN

Die Debatte, die im Rahmen des stiftungsweiten Projekts „Gute Gesellschaft – Soziale Demokratie #2017plus“ (www.fes-2017plus.de) stattfand, wurde am 9.12.2015 hier live gestreamt. Hier stellen wir eine Aufzeichnung zum Nachschauen zur Verfügung.

Ein Besuch unserer Website lohnt sich also – egal, wann.

Eine Antwort zu “Es ist genug für alle da”

  1. Von François am 24. März 2016

    Die SPD hat doch ihre Antwort auf diese Fragen nicht nur gefunden, sondern auch gegeben: Agenda 2010=Abschaffung der Arbeitslosenhilfe, Arbeitszwang auch in qualifikationszerrüttenden Tätigkeiten/unter Lohnwucher, grundlose Befristung von Beschäftigungen, Kettenzeitarbeit, Rentenkürzung, Zwangsverrentung für Erwerbslose, für die der Arbeitsmarkt verschlossen bleibt und bei fehlenden qualifikationsadäquaten Beschäftigungsmöglichkeiten als Ersatz für die Beseitigung der Ü58-Regelungen.

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